27.12.2013

Zwiespalt

Ich weiss, es warten einige auf Nachrichten, ich kann keine senden.
Mein Kopf ist voller Worte und keines bringe ich über meine Lippen. Anrufe sind zu tun und ich schaffe es nicht einmal eine Nummer zu wählen. Was sollte ich auch sagen, was muss gehört werden?
Karten wären zu schreiben und Briefe zu versenden. Alles zuviel, alles zu schwer, alles zu weit. 
Ich mag nichts verbindliches, keine Termine und keine Zukunft. Ich will einfach nur Sein in meinem Jetzt und gleichzeitig fliehen von mir. Am Tag ersehne ich die Dunkelheit und in der Nacht erwarte ich den Tag. Mir graust vor jedem Schritt der zu gehen ist und ich begehre jeden unbekannten Weg der mich Fort bringt von hier.

Verzeiht mir und übt Geduld.


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